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Pfarrkirche St. Johannes, Koblenz–Metternich

Metternich - St. Johannes

Im Jahre 1204 wird die Pfarrei erstmals in einer Schenkungsurkunde erwähnt. 

Im Laufe der Jahrhunderte gab es drei  Kirchbauten in Metternich. 

Die heutige Pfarrkirche wurde nach den Plänen der Architekten Huch und Grefges aus Koblenz errichtet; die Grundsteinlegung erfolgte am 12. Juli 1914 und trotz des Ausbruches des ersten Weltkrieges im August ging der Bau der Kirche weiter. Die Benediktion erfolgte bereits im August 1915. Eine Besonderheit der Kirche: Sie  hat zwei Türme -  den neuen Turm mit Glockenstube und Haube  und einen alten romanischen Turm, der durch die Jahrhunderte erhalten wurde.

Man erreicht die Portale der Hauptfassade über eine breite Treppe. In der Mitte befindet sich das Hauptportal, das in der dreieckigen Giebelarchitektur ein Dreifaltigkeitsrelief zeigt – darunter die Psalmworte DEUS IN LOCO SANCTO SUO ( Gott an seinem heiligen Ort/ Psalm 67 ) und im Keilstein die Datierung AD MCMXIV – MCMXV.

Die Inneneinrichtung wurde in der schweren Zeit zum allergrößten Teil aus freiwilligen Beiträgen der Pfarreieingesessenen beschafft.

Der Hochaltar allerdings zeigt sich als ein bedeutender Vertreter der barocken Altarbaukunst, der ursprünglich aus der abgebrochenen Barbarakirche in Koblenz stammt. Das Altarbild ist ein frühes Werk des bedeutenden Kirchenmalers Peter Hecker aus Köln ( 1884 – 1971 ), eine Darstellung Johannes des Täufers angelehnt an ein Gemälde von Murillo. 

Die Kirche wurde auf drei Altäre hin konzipiert, aus  Ziegelmauerwerk erbaut und verputzt. Die Sockelzone besteht aus Bruchsteinen. 

 

St. Johannes Metternich

Oberdorfstraße 18
56072 Koblenz